Wie mache ich eine richtige Probefahrt
Während es früher gang und gäbe war, dem Interessenten eine Probefahrt mit seinem Traumauto zu gestatten, sind Händler und Verkäufer heutzutage eher vorsichtig. All zu oft kommt es vor, dass gerade junge Menschen sich für ein Wochenende ein Auto zur „Probefahrt“ ausleihen, damit einen Ausflug machen und anschließend „leider ablehnen“ müssen. Schon allein auf Grund der hohen Kraftstoffkosten kann sich so mancher Händler diesen Luxus einfach nicht mehr leisten.
Stattdessen steigen die Verkäufer vielerorts auf kurze Fahrten um, die maximal eine Stunde dauern und die die Anwesenheit eines Mitarbeiters erfordern. Längere Probefahrten sind heutzutage eigentlich nur noch möglich, wenn der Verkäufer davon überzeugt ist, dass diese Probefahrt auch tatsächlich zum Kauf führen wird. Hierbei gibt es durchaus einige Dinge, mit denen man beim Verkäufer Punkte sammeln und damit eine längere Probefahrt möglich machen kann.
Wenn Sie sich für ein bestimmtes Automodell interessieren, holen Sie am besten Informationen über dieses Auto ein. Je besser informiert Sie sind, desto eher überzeugen Sie den Verkäufer, dass Sie ernsthaftes Kaufinteresse haben. Am besten ist es, sich an ein Autohaus zu wenden, zu dem man bereits Kontakte geknüpft hat, zum Beispiel weil man schon einmal dort etwas eingekauft hat. Wenn der Händler Sie bereits persönlich kennt, ist er eher bereit, eine längere Probefahrt zu erlauben.
Sollte es kein Autohaus geben, in dem Sie bereits bekannt sind, müssen Sie auf jeden Fall einen guten Eindruck auf den Verkäufer machen, um eine längere Probefahrt auszuhandeln. Hier gelten ähnliche Regeln wie beim Vorstellungsgespräch. Es gilt einen guten und vor allem seriösen Eindruck zu machen. Entsprechende Kleidung hilft in jedem Fall weiter. Durch kompetentes Auftreten ist es in den meisten Fällen möglich, die gewünschte Probefahrt zu bekommen. Sollte es aller Bemühungen zum Trotz immer noch nicht funktionieren, wenden Sie sich an ein zweites Autohaus.
Wenn die Probefahrt angetreten wird, sollte das Auto sowohl auf der Landstraße als auch in der Stadt und auf der Autobahn gefahren werden. Achten Sie darauf, wie Sie mit dem Wagen zurecht kommen. Wie finden Sie die Bedienerfreundlichkeit, wie bequem sind die Sitze, welches Sicherheitsgefühl vermittelt Ihnen das Auto. Was für ein Fahrgefühl haben Sie; wie reagieren die Bremsen. Gerade um dieses optimal zu testen, sollte eine längere Probefahrt vereinbart werden, da eine kurze Spritztour meist nicht ausreicht, um das Auto kennen zu lernen. Wenn das Auto während der Probefahrt auch auf seine Transportfähigkeiten getestet werden soll, sollten nur Gegenstände transportiert werden, die den Wagen nicht beschädigen. Einen besonders guten Eindruck macht es den Wagen wieder aufzutanken, bevor er zurückgegeben wird. Es könnte eine Eintrittskarte für die nächste Probefahrt werden.
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Kommentare



Daniel aus Reken schrieb:
Schön das man hier so viele Tipps zum Thema Probefahrt findet. Cool würde ich persönlich finden, wenn man hier auch Bilder oder Videos von seiner Probefahrt hochladen könnte, dass würde dem Ganzen noch mehr geben und es wäre informativer…denn hier muss ich sehr viel lesen und habe wenige Bilder, die mich animieren :-)
Helfer schrieb:
Es wäre ideal ein Formular zur Probefahrt hier runterladen zu können – sowas was man ab und zu bei den Autozeitungen sieht; sprich wo man reihrunter seine Noten eingeben kann und dann zu einem Urteil kommt oder es mit anderen Probefahrten vergleichen kann.
Mario Petrovic schrieb:
Hallo, sehr sehr gute seite gefällt mir sehr und sehr hilfreich.Doch habe ich einen Schreibfehler im Text entdeckt. Und zwar hier!” Wie finden Sie die Bedienerfreundlichkeit, wie bequem sind der Sitze ” sind die Sitze!!!
Mfg
Mario